Biographie Wernher von Brauns
23.3.1912 | Wernher von Braun wird in Wirsitz (heute: Wyrzysk, Polen) geboren. |
1928 | Er wird Mitglied im „Verein für Raumschifffahrt“, in dem er Kontakte zu Raketeningenieuren wie Herman Oberth (1894-1989) knüpft. |
1930-1934 | Wernher von Braun studiert in Berlin und assistiert Prof. Oberth bei Raketenversuchen. In seiner Promotion in Physik über „Konstruktive, theoretische und experimentelle Beiträge zu dem Problem der Flüssigkeitsrakete“ stellt er seine Testergebnisse vor. |
1937 | Nach dem erfolgreichen Start einer A3-Rakete wird Wernher von Braun als Zivilangestellter Technischer Direktor der Raketenversuchsanstalt von Heer und Luftwaffe in Peenemünde (Usedom). |
1942 | Der entscheidende technische Durchbruch gelingt: Die Rakete A4 durchstößt die Schallmauer und erreicht die Höhe von 85 km. Die ursprünglich für die Raumfahrt konzipierte Rakete A4 wird jetzt gezielt zur Kriegswaffe „V2“ umfunktioniert. |
1943 | Nach der britischen Bombardierung von Peenemünde wird die Produktion der Waffe in das unterirdische Außenlager Mittelbau-Dora des Konzentrationslagers Buchenwald verlagert. |
1945 | April: Mit seinen Mitarbeitern verlässt Wernher von Braun Peenemünde, um sich in Süddeutschland der amerikanischen Armee zu stellen. Diese lässt verbliebene V2-Raketen, Raketenteile, Pläne u. a. aus Peenemünde holen und in die USA transportieren. Juni: Wernher von Braun und weitere 126 Mitarbeiter siedeln in die USA über und sind zuerst in Fort Bliss (Texas) stationiert. |
ab 1950 | Wernher von Braun arbeitet im amerikanischen Raketenzentrum in Huntsville (Alabama). |
1955 | Wernher von Braun erhält die amerikanische Staatsbürgerschaft. |
1958 | Der erste US-Satellit „Explorer 1“ wird mit einer durch von Braun entwickelten Jupiter-C-Rakete in Umlauf gebracht. |
1959 | Wernher von Braun empfängt das Bundesverdienstkreuz aus der Hand des Bundespräsidenten Theodor Heuss. |
1969 | Mit Hilfe der durch von Braun und seinem Team entwickelten Saturn V-Rakete landen drei amerikanische Astronauten auf dem Mond. |
1970 | Wernher von Braun wird Stellvertretender Direktor der NASA-Planungsabteilung in Washington. |
1972 | Da der US-Kongress die Mittel für die Weltraumfahrt drastisch kürzt, verlässt Wernher von Braun die NASA und wird Vizepräsident des Luft- und Raumfahrtkonzerns Fairchild Industries Inc. in Germantown (Maryland). |
17.6.1977 | Wernher von Braun stirbt an einer Krebserkrankung in Alexandria (Virginia). |
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